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FWL auf Chempark Spendenseite
Neumondfest 2010 im Schloss Morsbroich
Prinz Taibo Lernforum
Chinesisch-Kurse an der VHS Leverkusen
Ausstellung "Faszinierendes Wuxi"
Besuch im China Zentrum der Steyler Missionare, St. Augustin
Bericht über die 2. Bürgerreise nach Wuxi
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Prinz Taibo Lernforum
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Neumondfest 2010
Das Neumondfest 2010 gestaltet das Forum Wuxi-Leverkusen in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Leverkusen als
Kunstnacht.
Termin: 7. September 2010.
Um 19:00 Uhr beginnt das Fest im Gartensaal von Schloss Morsbroich mit einem persönlich gehaltenen Bericht des Künstlers Prof. Dr. Qi Yang zum Thema seiner Ausstellung:
"Im Westen liegt der Osten".
Anschließend begleitet er uns in seine Ausstellung in den Räumen des Kunstvereins im Schloss.
Bei chinesischer Musik der Musikerin Li Xueyan (bekannt von der Eröffnung der Aus- stellung "Faszinierendes Wuxi" im März des Jahres) und einem köstlichen chinesischen Buffet klingt der Abend im Gartensaal aus.
Karten zu 16 € (das Buffet ist im Preis eingeschlossen) bei Herrn Dr. Naumann unter 0214 - 502725
Das diesjährige Fest steht unter der Schirmherrschaft von Herrn Marc Adomat, Beigeordneter der Stadt Leverkusen für Schulen, Kultur Jugend und Sport.
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Prinz Taibo - Lernforum
Im nächsten Schuljahr starten:
a) Kurse für chinesische Kinder ab 5 Jahre in chinesischer Sprache und Schrift, und
b) Kurse für deutsche Kinder ab 5 Jahre in chinesischer Sprache und Schrift
Anmeldungen bei Jufang Comberg unter Tel. 02171 - 398393
oder chejufang@arcor.de
Die Kurse finden in Zusammenarbeit des Forum Wuxi-Leverkusen mit
der Volkshochschule Leverkusen statt. Der Preis pro Unterrichtseinheit (45 Min.) ca. 5 €.
Eine Unterstützung zur Gewährung von Stipendien bei der Aktion "Nachbarschafft Hilfe" des Chemparks ist beantragt. Diese Aktion kann man durch Stimmabgabe auf der Seite
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Ankündigung von Chinesisch-Kursen an der VHS Leverkusen
Chinesisch Lehrbücher:
Grundstudium Chinesisch 1, ISBN-Nr. 3-8018-0064-4, Dürr und Kessler Verlag
Liao, Liao, Kursbuch: ISBN-Nr. 978-19-005436-7,
Arbeitsbuch: ISBN-NR. 978-19-025436-1
Hueber Verlag
Chinesisch Grundkurs I:
Der Kurs wendet sich an Teilnehmende ohne Vorkenntnisse, die die chinesische Sprache und Schrift erlernen wollen.
Lehrbuch: wird im Kurs bekannt gegeben.
Dr. Shu-Jyuan Deiwiks
Kurs Nr. 42010
13 Termine, wöchentlich
Mo 20:00-21:30 Uhr
Wiesdorf, Lise-Meitner-Gymnasium, Montageklasse Raum C107, Am Stadtpark 50
06.09.2010 - 20.12.2010
Entgelt: 130,- EUR
Chinesisch für Fortgeschrittene:
Der Kurs wendet sich an Teilnehmende, die drei Jahre Chinesisch gelernt haben. Die Teilnehmenden sind in der Lage, einfache Konversationen zu führen.
Lehrbuch: Liao, Liao, ca: Lektion 7
Jufang Comberg
Kurs Nr. 42020
13 Termine, wöchentlich
Mi 17:30-19:00 Uhr
Opladen, Landrat-Lucas-Gymnasium, Raum A 105, Peter-Neuenheuser-Str. 7
08.09.2010 - 22.12.2010
Entgelt: 130,- EUR
Chinesisch - Einführung in die Konversation:
Der Kurs wendet sich an Teilnehmende, die solide Kenntnisse der chinesischen Sprache haben.
Der Kurs arbeitet mit Texten und anderem Zusatzmaterial
Dr. Shu-Jyuan Deiwiks
Kurs Nr. 42030
13 Termine, wöchentlich
Mo 18:30-20:00 Uhr
Wiesdorf, Lise-Meitner-Gymnasium, Montageklasse Raum C107, Am Stadtpark 50
06.09.2010 - 20.12.2010
Entgelt: 130,- EUR
Falls Sie Rückfragen haben, steht zu Ihrer Verfügung:
Frau Ute Mader
Programmbereichsleitung
Fremdsprachen/Kommunales Kino
Filmstudio
Am Büchelter Hof 9
51373 Leverkusen
Tel: 0214/406-4184
Fax: 0214/406-4194
www.vhs-leverkusen.de
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Faszinierendes Wuxi
In Zusammenarbeit mit der Sparkasse Leverkusen konnte in der Hauptstelle in Wiesdorf vom 25. März bis zum 9. April 2010
die Ausstellung "Faszinierendes Wuxi" gezeigt werden. Die Ausstellung wurde von der Stadt Wuxi gestaltet und reist durch
mehrere deutsche Städte.

Zur Ausstellungseröffnung sprachen Manfred Herpolsheimer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, Oberbürgermeister Reinhard
Buchhorn und Hiltrud Meier-Engelen, 1. Vorsitzende des Forum Wuxi-Leverkusen. Im Mittelpunkt stand der Vortrag von Prof.
Dr. Wolfgang Kubin, einem der führenden Sinologen Deutschlands, zum Thema "Konfuzius und der Kapitalismus".

Chinesische Musik, Löwentanz, passende Dekoration und ein köstlicher Imbiss gaben den Rahmen für anregende Gespräche der
vielen Besucher.
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Besuch im China Zentrum der Steyler Missionare, St. Augustin
25. Mai 2009:
In Fortsetzung einer Informationsreihe im Jahr 2008 über geschichts- und mentalitäts- wirksame geistige Strömungen
in China (Buddhismus, Konfuzianismus) fand ein Besuch im China Zentrum zum Thema Christentum in China statt.
Im Vortragssaal des Museums eröffnete uns Pater Dr. M. Kollar, SVD, einen Blick in die Geschichte des Christentums in China. Es gelang ihm, in einem interessanten und unterhaltsamen Vortrag die vier Missionsperioden von 635 n. Chr. bis zur Missionsperiode der Gegenwart (Ende 1949) sowie die aktuelle Situation des Christentums in China darzustellen. Ein Besuch der Ausstellung "Christliches Kunstschaffen in China" rundete den Besuch ab.
Wir werden in Zukunft verstärkt auf Vorträge und Veranstaltungen des China Zentrums hinweisen.
Lektüre zum Vortrag: "Die Begegnung Chinas mit dem Christentum", Haus Völker und Kulturen, St. Augustin 1980
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Wir - ganz allein auf der chinesischen Mauer
Eindrücke von der 2. Bürgerreise des Forum Wuxi-Leverkusen nach China
Das war wohl das überwältigendste Erlebnis dieser Reise: Bei strahlendem Sonnenschein und tiefblauem Himmel stieg die Reisegruppe aus Leverkusen begleitet von einheimischen Führern in Jinshanling auf zur großen Mauer und war dort ganz alleine. Unsere Dankbarkeit für die herrlichen Ausblicke von diesem gigantischen Bauwerk, das dem Höhenzug der Berge folgt, schloss die Bewunderung für den Willen zur Errichtung aber auch den Gedanken an die unendlichen Strapazen beim Bau ein.
(Zum Vergrößern der Bilder bitte jeweils ins Bild klicken)
Allein ist man in China wirklich selten! So äußerte ein Mitreisender im Park des kaiserlichen Sommerpalastes in Beijing: "Wenn hier die ganze Bevölkerung von Leverkusen zu Besuch wäre, dann wäre der Park noch leer."
Der Start der Bürgerreise lag natürlich in Wuxi. Dort wurden wir herzlich vom Direktor des Foreign Affairs Office, Herrn Cai Dagang, zu einem wundervollen Abendessen eingeladen. Begonnen hatte der Tag mit einem Besuch des Schildkrötenkopf- Parks am Taihu, dem großen See, an dem Wuxi liegt. Am Nachmittag besuchten wir das Lanxess-Werk, dessen Direktor, Dr. Hu Dongqi, selbst die Führung übernahm. Sein Blick auf den Bevölkerungsreichtum: "In China kalkulieren wir ganz anders als in Europa. Hier ist nicht der Faktor Arbeitskraft kostenintensiv, sondern die Beschaffung des Materials." So wurde bei der Anlage des Werkes stark auf Recycling geachtet. Das kostet viel menschliche Überwachung, mindert aber beträchtlich den Verbrauch.
Auch Nanjing, die "südliche Hauptstadt" etwa 200 km von Wuxi entfernt, bot uns bei mildem Frühlingswetter von seiner 32 km langen Stadtmauer einen guten Blick auf die Stadt. "Hier hat Ihre Kanzlerin gestanden und gesagt, dies sei die schönste Stelle von Nanjing." erklärte uns unsere kompetente, reizende Reisebegleiterin Frau Gao Shihong (Im Chinesischen steht der Nachname an erster Stelle) . Wir wollen unserer Kanzlerin nicht unbedingt widersprechen, aber die Wanderung durch den Park mit dem Mausoleum des 1. Ming-Kaisers und der Grabanlage für Dr. Sun Yatsen könnte diesen Platz durchaus streitig machen.
Wie überhaupt die schönen und gepflegten Parkanlagen, die Sauberkeit der Städte enorm beeindruckend ist. Auch da spielt der Faktor Mensch eine Rolle, denn es sind überall Pflegekräfte unterwegs. So fällt auch in den Geschäften auf, wie viele junge Leute zur Bedienung zur Verfügung stehen.
Von Nanjing ging es mit dem Flugzeug nach Xian. Die Terrakotta-Armee! All die vielen Berichte und Artikel in unseren Medien können den tiefen Eindruck nicht vermitteln, den die Ansicht der steinernen Armee in den riesigen Hallen bietet! Archäologen werden noch Generationen beschäftigt sein, das ans Tageslicht zu holen, was zu Ehren des Kaisers Quin Shinhuangdi, dem 1. Reichseiniger und Initiator der ersten 1900 km der Großen Mauer, unter die Erde kam oder für all die anderen Kaiser rundherum..
Beijing war das nächste Ziel. Hier vermittelte sich uns ganz besonders der Eindruck eines 1,3 Milliarden-Volkes. Hochmoderne Gebäude, eine höchst lebendige Stadt, moderne Einkaufspaläste, alles zu kaufen...und die Menge der Besucher zeigt, dass auch gekauft werden kann. Die Entwicklung, die China seit seiner Öffnung gemacht hat, ist enorm. Selbst seit der 1. Bürgerreise vor zwei Jahren hat sich schon wieder vieles getan. Konnten wir damals die vielen Lastwagen sehen, die Baumsetzlinge transportierten, so stehen jetzt die Wälder!
Das "Vogelnest", die Verbotene Stadt, der Sommerpalast, der Himmelstempel- und als Kontrast der Besuch eines Hutongs, eines Wohnhofes alten Stils, in dem uns seine fröhliche Bewohnerin stolz empfing. Ihr Großvater hatte diese Wohnstätte gekauft, in der sie sich trotz schwieriger sanitärer Verhältnisse rundum wohl fühlt. In einer Riesenstadt wird hier gute Nachbarschaft gelebt. Aber diese Wohnform wird wohl völlig verschwinden. Sie ist schwer zu sanieren und wird deswegen von den jungen Leuten nicht mehr akzeptiert.
Die Fahrt zur großen Mauer führte weiter nach Chengde, nahe der Grenze zur Mongolei. Hier stehen ein weiterer Sommerpalast der Kaiser und große Tempelanlagen wie der "Kleine Potala", ein Nachbau des Potalas in Lhasa, in dem der Kaiser den Pantschen-Lama empfing. Auch Chengde mit nur 350 000 Einwohnern vermittelte das Bild einer Stadt, in der sich enorm viel tut.
Der Unterschied zwischen den pulsierenden Städten und den Dörfern ist noch enorm. Die Diskussion, was alles getan werden muss, um zu einer Verbesserung für die Landbevölkerung zu kommen, wird in den chinesischen Medien breit diskutiert, zur Zeit besonders der Unterschied der schulischen Versorgung zwischen Stadt und Land. Durch die Krise sind viele Wanderarbeiter nicht wieder in die Städte zurückgekehrt. Das verschärft die Lage auf dem Land und zwingt zu schnellen Lösungen.
Die Krise: Sie wird auch in China heiß diskutiert, aber wie völlig anders als bei uns. Keine Untergangsstimmung! Im Vordergrund steht der Wille, an der Lösung globaler Probleme mitzuwirken, die Feststellung, dass eine solche Krise Chancen bietet. Man übersieht nicht positive Zeichen: Zwar hat sich die Ausfuhr von Waren vermindert, aber die Handelsbilanz ist positiv!
Unser Fazit: Ein wenig mehr chinesischer Optimismus und Wendigkeit täte unserem "Ja, aber..."-Land ganz gut!
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